Sonnenflecken 20. Mai 2012

Optik u. Kamera: 

Capella Refraktor, f=1500mm, EOS 1000D, Sonnenfilter

Datum: 

20.05.2012

Galerie: 

Fotograf: 

Andreas Schrimpf

Die Sonne erlebt einen 11-jährigen Aktivitätszyklus, den man anhand der Anzahl der auftretenden Sonnenflecken gut messen kann.

Die Sonnenoberfläche hat im Mittel eine Temperatur von etwa 6000 Grad. Sonnenflecken sind Stellen, an denen die Temperatur bis zu 1000 Grad geringer als in der helleren Umgebung ist. In den Flecken treten extrem starke Magnetfelder auf. Von der Seite aus betrachtet sind Sonnenflecken die Orte, an denen die Prozuberanzen den Sonnenrand berühren.

Die Sonnenflecken entstehen etwa auf gleichen Breitengrad nördlich und südlich des Sonnenäquators. In der hier gezeigten Aufnahme kann man den nördlichen Breitengrad der aktuellen Fleckengruppen sehr schön erkennen. Auch im entsprechenden südlichen Breitengrad sieht man einzelne Flecken, wenn auch nicht so groß und in solchen Gruppenstärken wie gerade im Norden.

Verfolgt man diese Sonnenflecken einige Tage lang, dann stellt man eine gleichmäßige Wanderung fest. Die Ursache ist die Drehung der Sonne. Für einen Umlauf benötigt die Sonne knapp einen Monat. Diese Rotation ist bereits Christoph Scheiner, einem der allerersten Sonnenforscher Anfang des 17. Jahrhunderts aufgefallen!

Klassifizierung: 

  • Sonnenbeobachtung